01/20/2021
Das sind die berühmtesten Motorräder im Film

Das sind die berühmtesten Motorräder im Film

Ein Mann und sein Motorrad sind auch in Hollywood Filmen eine tolle Kombination. Zahlreiche Bikes haben mit ihrem Auftritt auf der Kinoleinwand den Eintritt in die Hall of Fame gefunden. Sie waren mitverantwortlich dafür, dass die folgenden Filme Geschichte geschrieben haben. Sie verhalfen ihren Hauptdarstellern zu spektakulären Auftritten, prägten ihr Image und sorgten für einen Ansturm der Käufer auf die Stores.

Marlon Brando überzeugte auf der Triumph Thunderbird

Das erste Bike, dem wir uns widmen möchten, ist die Triumph Thunderbird. Sie war der unverzichtbare fahrbare Untersatz von Marlon Brando im Filmklassiker „Der Wilde“. Der Film prägte sein Image als unberechenbares Raubein auf Jahrzehnte hinweg. Im Mittelpunkt der Geschichte stand der junge Johnny Strabler. Die Filmfigur trat in Lederjacke und Jeans auf und fuhr eine 1950er Triumph Thunderbird. Gemeinsam mit seiner Gang mischt Johnny im Film eine ganze Stadt auf. Brando kreierte mit seiner herausragenden Darstellung eine ganze Jugendkultur. Das Bike wurde ursprünglich vom Produzenten nur in der Farbe Blau hergestellt. Doch die Kunden in den USA bestanden auf der Farbe Schwarz. Dieses Modell wurde unter dem Namen Blackbird weltberühmt.

Einen nicht weniger massiven Eindruck machte Arnold Schwarzenegger in seiner Paraderolle als Terminator auf einer Harley-Davidson Fatboy. In Terminator 2 – Tag der Abrechnung aus dem Jahr 1991 nahm er dem erstbesten Rocker nicht nur dessen Kleidung und seine Boots, sondern auch sein Motorrad ab. Dieses wurde in zahlreichen spektakulären Actionszenen zum Mittelpunkt des Geschehens und sorgte bei den Fans für Entzücken. So wurde es zum Hauptdarsteller einiger der besten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte. Bei so viel Werbung war der Erfolg an den Märkten klar. Zu Beginn der 1990er Jahre wollte jeder so ein Motorrad besitzen.

Batman ritt auf 50-Zentimeter-Reifen

Noch mehr Eindruck schindete Christian Bale als Batman in den berühmten drei Filmen des englischen Regisseurs Christopher Nolan. Als sich das Bat-Pod genannte Motorrad im Film „The Dark Knight“ erstmals aus dem Tubler schälte, bliebt den Fans der Mund offen stehen. Ähnlich wie beim Batmobil, hatte der Regisseur auch beim Motorrad an nichts gespart. Das Design dieser gewaltigen Maschine sprengte alles, was man bislang zu diesem Thema gesehen hatte. Es war mit 50-Zentimeter-Reifen bestückt und bot seinem Fahrer nicht nur einen Enterhaken, ein Maschinengewehr, sondern auch ein Fahrgestell, das sich strecken konnte. So konnte der dunkle Ritter sogar unter einem Truck hindurchfahren. Im Nachfolgefilm „The Dark Knight Rises“ durfte auch Anne Hathaway alias Catwoman einmal darauf sitzen.

Batman ritt auf 50-Zentimeter-Reifen
Batman ritt auf 50-Zentimeter-Reifen

Einen ganz anderen Zugang wählten da schon die Produzenten einer über viele Jahrzehnte erwarteten Film-Fortsetzung. Tron: Legacy setzte einen legendären Science-Fiction-Film der 1980er Jahre im Jahr 2010 fort. So spektakulär das Lightcycle im Film auch aussieht, so ist es doch ein Straßen-Bike. Die Firma Parker Brother Choppers schmiedete in ihrer Werkstatt in Florida insgesamt zehn Stück davon. Sie besitzen einen Suzuki TLR-1000 V-2 Motor und eine Straßenzulassung für die USA. Der Preis allerdings hat es ebenfalls in sich. Er betrug 55.000 Dollar. All diese Bikes haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Sie stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass Motorräder einen Film durch und durch prägen können.